So., 07. Feb. | Videocall

bessie_panel: Glaube und Feminismus

Anmeldung abgeschlossen
bessie_panel: Glaube und Feminismus

Zeit & Ort

07. Feb., 16:00 – 18:00
Videocall

Über die Veranstaltung

Das Panel widmet sich der Frage, wie in traditionellen Religionskontexten moderne Ausdruckformen entstehen und welche Rolle besonders Frauen* dabei spielen. Es räumt auf mit Klischees rund um Koran, Kirche und Kippa und hinterfragt religiöse Stigmas und Verallgemeinerungen.

Zu Gast sind drei Speakerinnen, die beweisen, dass Glaube weder altbacken noch anti-feministisch sein muss:

Helene Shani Braun

Helene kommt ursprünglich aus Hannover und ist seit zwei Jahren in Berlin. Sie ist Teil der Liberal Jüdischen Gemeinde und studiert das Rabbinatsstudium am Abraham Geiger Kolleg und jüdische Theologie an der Uni Potsdam. Über ihren Weg ins Rabbinat und ihr jüdisches Selbstverständnis berichtet sie auf Instagram als @leni.lafayette. Ihre Schwerpunkte sind dabei der Interreligiöse Dialog, Feminismus und Nachhaltigkeit.

Maike von ja.und.amen

Nach einem Studium der Religionspädagogik hat Maike sich dazu entschieden, Pfarrerin zu werden. Ihre Perspektive auf Glaube ist feministisch, kritisch, weltgewandt, auf Instagram setzt sie sich als @ja.und.amen mit Themen wie Sexismus und Bodypositivity in der Kirche auseinander, schafft gleichzeitig tolerante, zeitgemäße Zugänge zu Religion, die neugierig machen und den Diskurs um Glaubenslehre extrem bereichern.

Lisa Osmann

Lisa ist davon überzeugt, dass der Islam ein Imageproblem hat. Dabei haben viele Vorurteile nichts mit dem zu tun, was der Koran an Glaubenssätzen vorgibt – der sei ganz im Gegenteil in vielerlei Hinsicht ein Aufruf zur Geschlechtergleichheit. Die konvertierte Muslima und Polizistin macht sich im Liberal Islamischen Bund stark dafür, dass sich die Wahrnehmung auf den Islam verbessert, er ein feministisches Image bekommt.

Die Veranstaltung findet bei Zoom statt, der Link zum Videocall folgt nach der Anmeldung.